Unsere neuesten Aktivitäten

Eine Übersicht über alle unsere Aktionen finden Sie auf myHeimat.

Obstwiese am Schlagfeld entbuscht
In einem kleinen Arbeitseinsatz auf unserer Streuobstwiesen "Am Schlagfeld" nahe der Nemphesümpfe haben wir eine Schwarzdornfläche entbuscht, da sich die Heckensträucher stark ausgedehnt und schon zwei Obstbäume eingewachsen haben. Vielen Dank an die fleißigen Helfer Lucas, Bashiir, Orhan und Yohannes. 
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Nistkastenreinigung begonnen
 Wir haben am zweiten Januarsamstag mit der Nistkastenreinigung begonnen. In über 30 Kästen am Frankenberger Goßberg fanden wir Nester von Kohlmeise, Blaumeise, Trauerschnäpper und Kleiber. Ein Feld- oder Haussperling war diesmal nicht dabei. Viele Kästen im Wildpark waren von Spechten bearbeitet worden, so dass einige ersetzt werden müssen. In mehreren Kästen fanden wir auch viel Laub und dort überwinternde Mäuse. 
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Obstbaumpflanzungen im Goldbachtal und in Röddenau
Streuobstwiesen mit Hochstammobstbäume sind einer der artenreichsten Lebensräume in der freien Landschaft. Ergänzend zu unseren rund 200 Bäumen haben wir vier Hochstamm-Apfelbäume der Sorten Roter Boskoop, Landsberger Renette und Roter Berlepsch auf unseren Rinderweiden im Goldbachtal gepflanzt und gegen Viehverbiss eingegattert. Vielen Dank an die fleißigen Helfer Günter, Frank, Mario, Jonas, Mauricio und Lucas.   Auf einer Röddenauer Obstwiese haben wir drei trockene Obstbäume durch die Neupflanzung einer Kirsche und zwei Mirabellen ersetzt. Mit dabei waren Andy, Orhan, Jorre und Yohannes. 
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Zugvogelexkursion in die Ederaue
Einen regen Vogelzug erlebten Naturfreunde trotz stürmischem Wetter am Sonntagmorgen in der Rennertehäuser Ederaue. Über 600 Kraniche zogen innerhalb einer Stunde über das Edertal Richtung Südwesten. Sie befinden auf dem Flug zu ihren Überwinterungsgebieten in Spanien und Portugal und kündigen meist kältere Temperaturen an. In dem weitläufigen Wässerwiesensystem entdeckten die Vogelkundler auch mehrere Bekassinen und eine Zwergschnepfe, die derzeit auf den feuchten Weideflächen rasten. Auch Rotdrosseln machten hier auf ihrer Reise gen Süden Station. Fünf schneeweiße Silberreiher flogen ein. Sie halten sich den ganzen Winter in der Ederaue auf. Mit Fernglas und Spektiv beobachteten die NABU-Mitglieder auch einen Raubwürger, einen Turmfalken beim Beutefang, Kormorane, Wiesenpieper oder Wacholderdrosseln. NABU-Gebietsbetreuer Günter Faust erläuterte die Aktivitäten zum Erhalt des historischen Grabensystems und die extensiven Bewirtschaftungsformen auf den Flächen im Eigentum des NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe. Die Rennertehäuser Aue ist ein bedeutendes Vogelbrut- und -rastgebiet in Hessen.
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Neue Anpflanzungen am Rinderstall
Rund um den Weidestall im Goldbachtal haben Mitglieder der NABU/Naturschutzjugend zahlreiche Hainbuchen, Haselnusssträucher, Weiden, Birken und Eschen gepflanzt. Sie waren in den vergangenen Jahren in den Frankenberger Burgberggärten gekeimt und wurden dort ausgegraben. Sie sollen den Stall und den Strohballen-Lagerplatz eingrünen und in die Landschaft einfügen. Weitere beerentragende Sträucher wie Weißdorn und Hundsrose sollen noch folgen. Auch zwei Ahornbäume sollen noch gepflanzt werden. Die Flächen waren zuvor von der Weidefläche ausgezäunt worden.  Beim Pflanzen schauten die Kühe und Kälber der Rasse Rotes Höhenvieh interessiert zu. 
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Pilzexkursion in den Burgwald
Bei herrlichem Herbstwetter kamen über 30 Interessierte zu unserer Pilzexkursion in den Burgwald. Dank der Regenfälle im August und den warmen Temperaturen gab es in diesem Jahr viele Pilze. Experte Dr. Ekkehardt Tippmann erklärte die Bedeutung der Pilze im Naturhaushalt. Bei der rund zweistündigen Wanderung durch Nadel- und Laubwälder kamen rund 50 Pilzarten zusammen: giftige, ungenießbare oder sehr schmackhafte. Die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes über die Verwendung der Pilze in der Küche. 
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Apfelpressen
Trotz schlechter Obsternte haben wir auch in diesem Herbst wieder unsere Apfelpresse in Betrieb genommen und beim Herbstfest der Firma Balzer/Möscheid in Frankenberg sowie eine Woche später im Rahmen der Kindergruppenstunde frischen naturbelassenen Apfelsaft gepresst. Auf den Röddenauer Obstwiesen waren zwei Zentner Streuobstäpfel zusammen gekommen mit Muskelkraft gepresst schmeckte der Saft noch besser. 
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Fledermaustag im Maislabyrinth
 Beim heutigen Fledermaustag im Basdorfer Maislabyrinth lernten mehrere Hundert interessierte Besucher viel Wissenswertes über die geheimnisvollen"Kobolde der Nacht". Viele Familien mit Kindern besuchten den natürlichen Freizeitpark am Edersee. Sie bestaunten nicht nur unsere Fledermauspräparate, sondern informierten sich auch über Schutzmaßnahmen im heimischen Garten. Viele Kinder bauten mit Raviar und Ayham Fledermauskästen oder bemalten kleine bunte Fledermäuse.
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Riesenbärenklaubekämpfung mit vereinten Kräften
Über 2000 Blütenstände des Riesenbärenklaus beseitigten in den vergangenen Wochen rund 20 Helfer des städtischen Betriebshofes, der Stadtverwaltung, des Forstamtes, der NABU/Naturschutzjugend, des Fischerei- und Naturschutzvereins und des Imkervereins rund um Frankenberg und Stadtteile. Sie wollen die Ausbreitung der vor 50 Jahren aus dem Kaukasus eingewanderten Pflanze, deren Saft schwere Hautverbrennungen hervorrufen kann, eindämmen. Dabei werden verschiedene Methoden angewandet: Seit Mai sind Jugendliche vom NABU bereits unterwegs, um Wurzeln auszugraben. In diesem Jahr kam nach guten Erfahrungen aus dem Nachbarlandkreis Siegen-Wittgenstein auch erstmals ein spezieller Bohrer zum Einsatz, um das „Herz“ der Pflanze in steinigen Böden zu zerstören. Anfang Juli wurden an fast 60 Standorten die Blütenstände abgeschlagen, um eine Samenbildung zu verhindern. Koordiniert vom NABU waren auch Helfer befreundeter Vereine an der Eder und im Goldbachtal unterwegs. Mitarbeiter des Betriebshofes und der Stadt übernahmen ebenfalls einen Ederabschnitt und entdeckten einen bisher unbekannten Standort im Naturschutzgebiet „Auf dem Tiergarten“. An den übrigen Stellen verzeichneten die Helfer häufig rückläufige Blütenzahlen. Manche Flächen sind bereits frei von Bärenklau. Trotzdem ist eine Überwachung nötig, denn Samen können noch nach 20 Jahren im Boden keimen.
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Schwalbenfreundliche Häuser in Friedrichshausen und Bottendorf
Raviar Khalil (rechts) von der NABU/Naturschutzjugend Frankenberg zeichnete Familie Depner aus Friedrichshausen für ihr schwalbenfreundliches Haus aus. Schwalben werden in unseren Dörfern immer seltener. Umso erfreulicher ist das Verständnis und die Bereitschaft weniger Hausbesitzer, den früher häufigen Vögeln in Ställen oder an Häusern noch eine Nistmöglichkeit zu bieten. Ob durch Kunstnester oder einfach das Verständnis, die Vögel mit natürlichen Nestern am Haus zu dulden, jedern kann den Schwalben helfen. Im Mai 2017 hat der NABU-Bundesverband die Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" gestartet. Die NABU/Naturschutzjugend Frankenberg zeichnete die ersten beiden Häuser aus: Familie Willi und Erika Depner aus Friedrichshausen freuen sich über stolze 20 Mehlschwalbenpaare an ihrem 10 Jahre alten Zweifamilienhaus im Neubaugebiet. An allen vier Hausseiten, sogar im Giebel, nisten die Vögel in selbst gebauten Kunstnestern. Willi Depner hat den Dachüberstand und die Neigung schon beim Bau des Hauses auf Schwalben ausgerichtet.  Familie Herbert und Monika Thiele in Bottendorf sind ebenfalls froh über 12 Mehlschwalbenpaare an ihrem zweistöckigen Wohnhaus am Wolkersdorfer Hof. Die nützlichen Insektenjäger ziehen dort gerade ihre zweite Brut auf. Alle Nester befinden sich an der Nordwestseite des Hauses. 
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