Unsere neuesten Aktivitäten

Eine Übersicht über alle unsere Aktionen finden Sie auf myHeimat.

Sechs junge Turmfalken fast flügge
In der Frankenberger Liebfrauenkirche haben die Turmfalken in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Brut aufgezogen: Aus den sechs Eiern schlüpften sechs Jungvögel, die dank der guten Nahrungsversorgung alle aufgewachsen sind und in Kürze ausfliegen werden. Der vom NABU Frankenberg eingebaute Brutkasten befindet sich auf ca. 50 Meter Höhe oben im Turmhelm und ist über Leitern auch von innen zur Kontrolle erreichbar. Die beiden weiteren Kästen an der Kirche sind nicht von Greifvögeln, sondern von Stadttauben belegt. Seit vier Jahren brütet nun schon kein Schleiereulenpaar mehr in der Liebfrauenkirche.
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Stunde der Gartenvögel - Exkursion in Haubern
Eine Vorexkursion zur Stunde der Gartenvögel unternahmen zehn Naturinteressierte im Frankenberger Stadtteil Haubern. Bei einem abendlichen Dorfrundgang bestimmten sie insgesamt 25 Vogelarten. Viele ließen ihren Gesang erklingen, sammelten Futter oder flogen auch Nester mit Jungen an. Häufigster Vogel war die Mehlschwalbe, die mit rund 15 Paaren das Schwalbenhaus am Raiffeisenlager bezogen hat. Überall im Dorf zu finden sind Haussperlinge und Amseln. Zahlreich waren auch der Star und die Wacholderdrossel vertreten. Beim Hausrotschwanz, Stieglitz, Rauchschwalbe, Bachstelze, Mauersegler und Zilpzalp zählen die Vogelfreunde jeweils 5 bis 10 Exemplare. Mit zwei bis vier Vögeln waren Kohlmeise, Blaumeise, Heckenbraunelle, Bluthänfling, Ringeltaube, Grünfink und Turmfalke vertreten. Einzelbeobachtungen gelangen von Mönchsgrasmücke, Erlenzeisig, Goldammer, Elster, Sommergoldhähnchen, Dorngrasmücke und Feldsperling.
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Hessischer Rundfunk filmt Turmfalken
Der Hessische Rundfunk filmte die Turmfalken an der Frankenberger Liebfrauenkirche. Im Rahmen der Serie "Herrliches Hessen" bereitet ein Team derzeit eine Wanderdokumentation über den Ederhöhenweg vor, die am 4. Juli um 20.15 Uhr im Hessenfernsehen gesendet wird. Anfang Mai machte die Wandergruppe mit Anna, Lena, Daniel und Horst in Frankenberg Station und besuchte die Turmfalken, die in dem in fast 60 Meter Höhe angebrachten Nistkasten gerade sechs Eier gelegt hatten. Auch der Kameramann und Tontechniker erklommen den KIrchturm über Treppen und Leitern und waren trotz Regenwetter begeistert von den Ein- und Ausblicken.
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Kirchendachboden gereinigt
Mitglieder der Frankenberger NABU/Naturschutzjugend haben den Kirchendachboden in Gemünden gereinigt. Dort befindet sich ein Wochenstubenquartier des Großen Mausohrs, einer nach der FFH-Richtlinie besonders geschützten Fledermausart. Bei einer Ausflugzählung in 2016 wurden rund 110 Weibchen festgestellt, die in der Kirche ihr Jungtier zur Welt bringen und aufziehen. Daher wurde die Kirche schon vor mehreren Jahren als "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet. In diesem Jahr hatten die Mausohren Ende April wegen den kühlen Temperaturen und Nachtfrösten ihr Sommerquartier noch nicht bezogen. Der Fledermaus ist ein guter Blumendünger und besteht aus Insektenresten.
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Spinnenexkursion
Springspinnen, Streckerspinnen, Zwergspinnen, Sackspinnen oder Kugelspinnen - rund 100 Spinnentiere leben auf einem Quadratmeter Grasboden. Bei einer Exkursion mit der Frankenberger NABU/Naturschutzjugend erläuterte Theo Blick das reiche Artenspektrum und die Fähigkeiten einer mit vielen Vorurteilen behafteten Tiergruppe. „Spinnen wird viel in die Schuhe geschoben, was gar nicht von ihnen ist“, sagte der Forscher aus Hummeltal vor über 20 interessierten Naturfreunden. Nahe den Frankenberger Nemphesümpfen gingen sie mit Keschern, Netzen, Saugrohren und Becherlupen den Achtbeinern auf die Spur. 1000 Spinnenarten in Deutschland, 700 Arten in Hessen - viele besitzen nur lateinische Namen und können nur unter dem Mikroskop anhand ihrer Genitalien genau bestimmt werden. Neben den echten Spinnen gehören auch Milben, Skorpione, Weberknechten und kleinere Gruppen zu den Spinnentiere. Spinnen sind Räuber, die in allen Landlebensräumen der Erde mit vielen Arten und vielen Individuen zu finden sind. Sie leben in Wiesen, in Wäldern, im Gebirge und in Wüsten, in Höhlen und auf Gletschern. Die Wasserspinne ist im Süßwasser unterwegs. Acht Beine sind ihr klassisches Merkmal. Mit ihnen können sie nicht nur laufen, sondern auch hören, riechen und fühlen. Am Ende des letzten Beinsegments sorgen Krallen und Hafthaare für einen sicheren Halt. Der Spinnenkörper besteht aus zwei Teilen: Hinterleib und Vorderleib, in dem Brut und Kopf verschmolzen sind. Dort besitzen die meisten Spinnen acht Augen und sorgen für einen Panoramablick. Spinnen sind Fleischfresser, ihr Mund ist mit Kieferklauen ausgestattet. Mit Ausnahme weniger Arten besitzen alle Spinnen Gift, um ihre Beutetiere zu lähmen oder zu töten. Nur zwei einheimische Arten können die Menschen mit einem Wespenstich ähnlichen Biss einträchtigen, alle anderen Arten kommen mit ihren Bisswerkzeugen nicht durch die menschliche Haut. Theo Blick erläuterte bei der Exkursion verschiedene Spinnenfamilien. Beeindruckt waren die...
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Ostergrillen der NAJU hat Tradition
Trotz kühler Temperaturen Mitte April trafen sich auch in diesem Jahr wieder viele NAJU-Mitglieder am Ostersamstag zum Grillen am Naturschutzhaus. Manche hatten sich seit Monaten nicht gesehen und es gab viel zu erzählen. Auch die Neumitglieder aus Syrien und Eritrea waren integriert und nach dem Grillen saßen einige noch bis nach Mitternacht am Lagerfeuer bei Stockbrot und Keksen zusammen.
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Exkursion zu Höhlenbäumen im Staatswald
Der Wald ist ein vielfältiger Lebensraum. Im Rahmen der Naturschutzleitlinie sind auch Habitatbäume mit Höhlen, Horsten oder Rindenspalten besonders geschützt. Bei einer Exkursion der NABU/Naturschutzjugend gemeinsam mit dem Forstamt Frankenberg wurde das Konzept am ersten Sonntag in April „lebendig“. Schwarz- und Mittelspecht flogen im lichten Laubwald umher, Rotmilane kreisten am blauen Frühlingshimmel, Meisen und Baumläufer waren fleißig mit dem Nestbau in Baumhöhlen beschäftigt. Viele Tierarten finden in alten oder hohlen Bäumen ihren Unterschlupf. Dazu zählt auch der Vogel des Jahres 2017, der Waldkauz. Matthias Opfer und Volker Debes leiteten die Exkursion im Bereich des Nienzetales und Stempersgraben. „Die Leitlinie ist für uns der Naturschutzkodex“, betonten die Forstleute. In einem Fichten-Mischwald entdeckten die Teilnehmer neben abgestorbenen Buchen auch mehrere Höhlen in Eichen. Sie wurden mit Sprühfarbe und einem „H“ für Habitatbaum markiert und werden künftig beim Holzeinschlag verschont. Opfer verwies auf obligatorische und fakultative Habitatbäume. Höhlen entstehen meist durch Fäulnis, Astabbrüche, Spalten oder Spechte. Nördlich der „Totenhöhe“ stellten Debes und Opfer einen höhlenreichen Eichen-Mischwald vor. Michael Hoffmann vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie lockte mit einer Klangattrappe ein Schwarzspechtpaar und einen Mittelspecht an. Auch der Grünspecht war in dem Waldgebiet zu hören. „Spechte bauen nicht jedes Jahr eine neue Höhle“, erfuhren die Teilnehmer. Alte Höhlen finden viele „Nachmieter“ bei Vögeln, Fledermäusen oder Insekten. Neben dem Habitatbaumkonzept gehören auch Ruhezeiten beim Holzeinschlag zwischen Mitte April und Ende August zur Leitlinie. Um Horste und Brutstandorte gelten besondere Schonfristen. Ferner wurden in allen hessischen Forstämtern mittlerweile große Flächen als Prozessschutzflächen ausgewiesen. Auf diesen Kernflächen findet künftig keine Holznutzung mehr statt. Sie sollen sich zu...
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Bundesweite Fledermaustagung in Wetzlar
Sechs Mitglieder der NABU/Naturschutzjugend Frankenberg nahmen am ersten Aprilwochenende an der Tagung des NABU-Bundesfachausschusses Fledermausschutz in Wetzlar teil. Neben einer großen Zahl von Fachvorträgen gab es auch Ausstellungen und ein Rahmenprogramm mit kleineren Ausflügen und Besichtigungen. Insgesamt kamen fast 400 Fledermausfachleute aus allen Bundesländern und tauschten Erfahrungen und Erlebnisse aus.
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Erste-Hilfe-Kurs im Frankenberger Naturschutzhaus
Erstmal bot die Frankenberger NABU/Naturschutzjugend für ihre Mitglieder und Helfer bei Arbeitseinsätzen einen Erste-Hilfe-Kurs an. 15 Jugendliche und junge Männer lernten im Naturschutzhaus Auf der Burg richtiges Verhalten und lebensrettende Handgriffe am Unfallort. Thomas Drössler vom DRK-Frankenberg unterrichtete über Sofortmaßnahmen bei Verkehrs- und Arbeitsunfällen, die Herz-Lungen-Wiederbelebung oder die Wundversorgung. Viele Praxisübungen waren nicht nur sehr lehrreich, sondern sorgten auch für eine gute Gruppendynamik und Spaß. In dem neunstündigen Unterricht wurde auch ein Defibrillator eingesetzt. Der Kurs wurde im Rahmen des NABU-Integrationsprojektes durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
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Obstbaumschnittkurs
Obstbäume in Garten und Feld liefern nicht nur gesundes Obst, sondern brauchen auch Pflege. 20 Jugendliche und Erwachsene absolvierten am Samstag einen Obstbaumschnittkurs mit der Frankenberger NABU/Naturschutzjugend. Die Referentin Patricia Saif von der Obstmanufaktur Kaufungen erläuterte im Frankenberger Naturschutzhaus Kronenaufbau, Schnitttechniken und Ziele der regelmäßigen Baumpflege. Im Mittelpunkt stand die Erziehung von Jungbäumen. Saif definierte die Leitäste und den Mitteltrieb. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sei auch eine von Bewuchs freigehaltene Baumscheibe sehr wichtig. Durch den Erziehungsschnitt soll eine gut belichtete und tragfähige Krone gebildet werden. „Mit dem Schnitt wollen wir das Gleichgewicht zwischen Fruchtertrag und Wachstum bewahren“, betonte die Referentin. Sie appellierte, auch junge Steiltriebe nicht generell zu entfernen, sondern die Bildung von Jungholz zur Erhaltung des Baumes fördern. Die Teilnehmer, darunter auch Geflüchtete aus Eritrea, Syrien und Somalia, lernten auch den Unterschied zwischen Frucht- und Blattknospen kennen. Am Nachmittag übten sie auf der Obstwiese „Oschreufe“ an jungen und mittelalten Bäumen das Erlernte in der Praxis. In den nächsten Wochen wollen die NABU-Mitglieder die vereinseigenen Obstbäume in der Röddenauer und Frankenberger Feldgemarkung pflegen. Der Obstbaumschnittkurs wurde im Rahmen des NABU-Integrationsprojektes durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
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