Turmfalken

Ein Leben unter Strom
Hilfe für den Turmfalken 

 

Natur und Technik - unter diesem Motto engagieren wir uns mit dem Frankenberger Betriebsservice der EAM für die heimische Vogelwelt. Angespornt vom Erfolg der benachbarten NABU-Gruppen Hatzfeld, Burgwald und Frankenau bauten wir mehrere Kästen für Turmfalken. Anfang April 2004 gings dann mit dem Hubsteiger der EAM auf Tour. An sieben Holzmasten in den Gemarkungen Frankenberg, Röddenau, Wangershausen, Hommershausen, Schreufa und Dörnholzhausen schraubten EAM-Mitarbeiter die Kästen in rund acht Meter Höhe. Die Baum- oder Gebäudebrüter beginnen in Kürze mit der Brut. Kollisionen mit den Stromdrähten sind nicht zu befürchten. Die NABU-Naturschutzjugend betreut bereits Turmfalken-Nisthilfen in der Frankenberger Liebfrauenkirche und am Raiffeisen-Getreidesilo.

In Wangershausen brüten Turmfalken in der Dachluke eines Wohnhauses. Dort machen die Mäusejäger mit ihren schrillen "Kli-Kli-Kli"-Rufen auf sich aufmerksam. Die "Rüttelfalken" besitzen eine charakteristische Jagdmethode. Sie stehen in der Luft an einer Stelle und stoßen nach dem Erspähen einer Maus blitzschnell zu Boden. Die Anzahl ihrer Eier ist abhängig vom Nahrungsangebot. Neben Mäusen zählen dazu auch größerer Käfer und gelegentlich Kleinvögel.

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© NABU/Naturschutzjugend Frankenberg